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Vegetation Kanaren Zone unter den Wolken

A. Vegetation: Zone unter den Wolken, Infrakanarische Höhenstufe

Lage: Es ist die trockene Fussstufe der Gebirge und reicht vom Meer bis zu 700 m (an einigen Südhängen, an extrem trockenen südexponierten Hängen sogar bis 1.000 m) Klima: trocken und heiss, geringe Temperaturschwankungen am Tage und im Jahresverlauf, hohe Einstrahlung, der Jahresniederschlag liegt bei nur 100-300 mm. Jahrestemperatur: 18-22 C Böden: In der Nähe zum Meer Halbwüstenböden (Salz- und Sandböden) oder wenig entwickelte Böden aus Vulkangestein. Im Sukkulentenbusch braunerdeartige Böden mit geringer Humusdecke (Cambisole), z.T. auch Kalkflächen (Regosole) Vegetation: wüstenähnliche Vegetation mit zahlreichen Euphorbia-Arten. Es besteht eine offensichtliche Verwandtschaft mit afrikanischer Vegetation. Wälder existieren wegen der Trockenheit nicht, jedoch können bei besonders guten Bedingungen einzelne Bäume vorkommen wie etwa Kanarische Dattelpalme (Phoenix canariensis), Pistazie (Pistacea atlantica) und Wacholder (Juniperus phoenicea). Die Zone unter den Wolken wird unterteilt in die Küstenzone (Küsten- und Sand-Gesellschaften) und die Sukkulentenbusch-Zone mit zwei Ausprägungen (Cardonal, Tabaibal).

Kanaren Vegetation Pflanze auf Teneriffa
Vegetation Kanaren Pflanze zwischen Vulkangestein auf El Hierro

A-1. Küstengesellschaften:
Mit Küstengesellschaften werden die Pflanzenformationen im Meeresbereich, an felsigen vulkanischen Steilküsten, an flacheren Sandküsten und auf Dünen zusammengefasst. Die westlichen Kanarischen Inseln sind durch eine eher steile Küste gekennzeichnet, die östlichen Inseln, insbesondere Fuerteventura, dagegen durch flach auslaufende Sandküsten.

 

Steilküsten: Astydamietum latifoliae: Neben der namenbegenden Art Nymphendolde (Astydamia latifolia) kommen noch die folgen Arten vor: Strandflieder (Limonium pectintum), Knotenblütige Mittagsblume (Mesembryantheum nodiflorum), Kristall-Mittagsblume (Mesembryantheum crystallinum), Blattlose Wolfsmilch (Euphorbia aphylla), Rumex lunaria, Crithum maritimum, Kanaren-Sonnenröschen (Helianthemum canariense), Argyranthemum fructescens.

Salzwiesen: sind anzutreffen insbesondere auf der östlichen Insel Fuerteventura mit den Arten: Sarcocorina perennis, Arthrocnemum macrostachyum, Artrocnemum fructicosum, Traganum moquini, Suaeda vera, Halimione portulacoides, Artiplex halimus, Limonium tuberculatum.

Gesellschaften auf Sand: Lobularia libyca, Polycarpaea nivea, Zygophyllum fontanensii, Euphorbia paralias, Euphorbia balsamifera, Polygonum maritimum, Matorrales suculentos, Convolvulus caput-meduseae, Frankenia laevis, Cakile maritima, Heliotropium ramosissimum, Atriplex glauca, Cyperus capitatus, Onionis natrix, Juncus acutus, Traganum moquinii, Androcymbium psamophilum, Lotus sessilifolius, Patellifolia patellaris, Tamarix africana, Tamarix canariensis, Launaea nudicaulis, Reichardia tingitana.

A-2. Sukkulentenbusch-Zone (CARDONAL, TABAIBAL):
Lage: 0-200 m (Nordseite), im Süden bis über 700 m, im Extremfall bis 1.000 m

Tabaibal: (Gesellschaften der Balsam-Wolfsmilch, Euphorbia balsamifera, spanischer Name: Tabaiba dulce). Gesellschaften der Balsam-Wolfsmilch sind auf den Inseln weit verbreitet und beinhalten zahlreiche Arten: Euphorbia aphylla, Euphorbia regis-jubae, Euphorbia berthelotii, Euphorbia obtusifolia, Kleina neriifolia, Justicia hyssopifolia, Agave spec., Asparagus pastorianus, Helianthemum canarienis, Salvia broussonetii, Neochamaelea pilverulenta, Feigenkaktus (Opuntia ficus-indica), Lycium afrum, Artemisia thuscula, Periploca laevigata, Lavandula multifida, Launea spinosa, Launea arborescens, Ampylanthus salsoloides, Ceropegia fusca, Hyparrhenia hirta (Gras), Parolinia ornata (nur auf Gran Canaria), Genospermum fructicosum, Campylanthus salsoloides. Im Degradationsstadium des Sukkulentenbusches taucht Launaea arborescens auf.

Cardonal: (Gesellschaften der Kanaren-Wolfsmilch, Euphorbia canariensis, spanischer Name: Cardón). Diese Gesellschaften sind heute nur noch selten vorzufinden, insbesondere auf den östlichen Inseln. Weitere Arten sind: Kleinia neriifolia, Ceropegia fusca, Plocama pendula, Periploca laevigata, Aloe Vera, Echium acutleatum, Agave amerikana Rubia fructicosa, Convolvulus floridus.

Schattige Felsen: Aeonium tabulaeformae, Aeonium canariense, Aeonium urbicum, Aeonium holochrysum, Geenovia aurea, Argyranthemum spp., Echium giganteum, Echium strictum, Echium leucophaeum, Pericallis lanata, Kickxia scoparia, Lavatera acerifolia, Cheiroplophus canariensis, Limonium fruticans, Teline salsolides.

Vegetation Kanaren Botanischer Garten Teneriffa Vegetation Kanarische Inseln Park in Santa Cruz

Durch menschliche Bewässerung können in der Zone unter den Wolken ausgesprochen fruchtbare landwirtschaftliche Gebiete mit mehreren Ernten im Jahr und sehr vegetationsreiche und vielseitige Parkanlagen entstehen. Unter natürlichen Bedingungen würden diese Areale mit der Zeit in den Sukkulenten-Busch übergehen, da der Niederschlag zu gering ist.

Im Süden den Inseln, besonders aber auf den Ostinseln Fuerteventura und Lanzarote wird Trockenfeldbau mit Bimsstein und Lapilli betrieben. Dieses leichte Vulkangestein vermag Wasser zu speichern. Darüber hinaus erhitzt es sich tagsüber stark und bindet bei nächtlicher Abkühlung Kondensationswasser. Für die Pflanzen in den Trockengebieten ist diese Form der Wassernutzung äusserst wichtig.

Auch auf den westlichen Kanarischen Inseln Gran Canaria, Teneriffa, La Palma, El Hierro und Gomera gibt es ausgeprägte Zonen mit Trockenvegetation, insbesondere in dem Süden einer jeweiligen Insel, da diese Bereiche von den aus Nordost kommenden regenbringenden Passatwolken geschützt sind.

Weitere Vegetationszonen auf den Kanarischen Inseln:

Zone in den Wolken         Zone über den Wolken

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Uni RegensburgWie sehen die Pflanzen der Kanaren aus? Die Universität Regensburg hat unter Anleitung von Prof. Peter Schönfelder zahlreiche Fotos veröffentlicht. Unter dem jeweiligen Anfangsbuchstaben des lateinischen Pflanzennamens sind die Abbildungen zu finden.

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